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News vom 08.07.2026

Mittwochs Abend treffen sich Woche für Woche mehrere Dutzende ehrenamtliche Mitglieder des Technischen Hilfswerks (THW) im Ortsverband Steglitz-Zehlendorf und üben für den Ernstfall. Am 27. Mai fand keine gewöhnliche Übung statt.

© GStA PK / Ramon Voges

In der Regel trainieren die Mitglieder des THW auf einem ehemaligen Kasernengelände in Berlin-Lankwitz. Sie üben, verschüttete Personen zu bergen, Wasser aus überfluteten Gebäuden abzupumpen, Brücken über unwegsames Gelände zu schlagen oder Stromkreisläufe wieder in Gang zu setzen. Ende Mai war aber alles anders.

Zivilschutz bedeutet, im Notfall nicht nur Mensch und Tier, sondern auch materielles Kulturerbe zu retten. Das Bergen und Sichern von Kulturgut bringt aber ganz eigene Herausforderungen mit sich. Deswegen machten sich am 27. Mai die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des THW auf zum Geheimen Staatsarchiv. Ihre Leitfrage war: Was muss passieren, wenn das Archiv plötzlich zur Einsatzstelle wird?

Angeführt von Ingrid Kohl, der Leiterin des Referats „Bestandserhaltung“, nahmen die Spezialisten des Zivilschutzes nicht nur das Archivgut in Augenschein, das im GStA bewahrt und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Sie prüften auch die Wege im Magazinbau, berieten über die beste Methode zur Evakuierung der Archivalien und informierten sich über Notstromleitungen.

Sollte ein Notfall eintreten, sind die ehrenamtlichen Helfer des THW mit den örtlichen Gegebenheiten im GStA vertraut und können schneller reagieren – immer mit dem Ziel, geschädigte Bereiche zu sichern, unikales Kulturgut zu bergen und abzutransportieren. Für das THW und das GStA steht deshalb fest: die Zusammenarbeit ist ein Gebot der Stunde.

Link zum Beitrag des THW: https://thw-steglitz.de/allgemein/preussen-liegt-in-dahlem-und-das-thw-schaut-genauer-hin.

© GStA PK / Ramon Voges

© GStA PK / Ramon Voges

© GStA PK / Ramon Voges

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