Schadenbücher des Deutschen Ordens

Schadenbücher des Deutschen Ordens

Virtuelle Rekonstruktion verschollenen Kulturguts. Die Ermittlung von Regesten und Abschriften zu den Schadenbüchern des Deutschen Ordens

Eine Reihe von Amtsbücher aus der Hochmeisterkanzlei dokumentierten Schäden, die der Deutsche Orden und seine Untertanen durch die Nachbarn, vor allem durch Polen, zwischen circa 1410 und 1420 erlitt. Bei diesen sogenannten Schadenbücher handelt es sich um die seit 1945 verschollenen Ordensfolianten 5a, 5b und 11a. Mit der Betrachtung dieser Bände nimmt das Projekt Archivalien in den Blick, die in einer historischen Momentaufnahme nicht nur die sozioökonomischen Verhältnisse des 15. Jahrhunderts abbilden, sondern auch den Namensbestand von später teilweise wüst gefallenen oder verschwundenen Orten – also von Toponymen – konservieren.

Das vorliegende Findbuch spiegelt die Ergebnisse eines fünfmonatigen Kurzprojekts im GStA PK zur virtuellen Rekonstruktion verschollener Deutschordens-Überlieferung des Historischen Staatsarchivs Königsberg über die Ermittlung von Abschriften und Regesten am Beispiel der sogenannten Schadenbücher wider. Das Projekt wurde aus Sondermitteln der Staatsministerin für Kultur und Medien und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz finanziert.

Zunächst nur als PDF online recherchierbar, soll eine spätere Datenbankversion die Recherchemöglichkeiten für eine breite Öffentlichkeit verbessern.

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