Kleist-Ausstellung


    Kleist an Ulrike von Kleist, Leipzig, 14. März 1803

Kleist an Ulrike von Kleist, Leipzig, 14. März 1803 (Schlussteil mit dem Besitzvermerk von Ida Jochmus auf der Rückseite (Hauptteil in der Bibliotheka Jagiellońska in Krakow) © Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz / Bildstelle

Dossier

Heinrich von Kleists Manuskript-Nachlass ist verschwindend gering: zwei – unvollständige – Dramenmanuskripte und 19 Gedichtabschriften/Tagebucheinträge sind erhalten. Nicht nur die Handschriften seines dramatischen, erzählerischen und publizistischen Werks, auch der weitaus überwiegende Teil der Korrespondenzen des Dichters muss als verloren gelten. 235 Briefe sind im Wortlaut bekannt, nur 172 Kleist-Briefe sind im Original erhalten – und weltweit verstreut!

Anke Klare

Das Geheime Staatsarchiv PK besitzt eine der umfangreichsten Überlieferungen von Kleist-Briefen im deutschsprachigen Raum. Das Kleist-Museum in Kleists Geburtsstadt Frankfurt an der Oder verfügt über die weltweit größte Dokumentation zu Kleist und seinem literaturgeschichtlichen Umfeld. Davon ausgehend zeigen beide Einrichtungen erstmals gemeinsam ihre Kleist-Handschriften und korrespondierende Kleist-Dokumente. Während die zwölf Kleist-Briefe im Bestand des Geheimen Staatsarchivs PK aus der Überlieferung der preußischen Verwaltung und überwiegend aus Kleists letzten Lebensjahren stammen, ist die Sammlung von zehn Kleist-Handschriften im Kleist-Museum das Ergebnis kontinuierlicher Erwerbungsbemühungen nach 1990 und umfasst hauptsächlich private und geschäftliche Korrespondenz.

– wegen großer Nachfrage verlängert bis 31. Dezember 2020 –

Ort: Geheimes Staatsarchiv PK, Archivstraße 12-14, 14195 Berlin

Führungen durch die Kleist-Ausstellung sind in begrenzter Zahl (maximal vier Teilnehmer) möglich. Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes und eine Voranmeldung mit Namen und Angabe der Erreichbarkeit sind notwendig. Der Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Personen muss eingehalten werden.

Anmeldung: siehe unten (Kontakt)

Eintritt frei!

Rollstuhlgerecht nach Anmeldung.

Kontakt:

Anke Klare M. A.

+49 030 266 44 3311

E-Mail

Eine gemeinsame Ausstellung des Kleist-Museums, Frankfurt (Oder) und des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz, Berlin.

Kuratorinnen: Anette Handke und Anke Klare

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