Brandenburg-Preußen, Herrscherhaus

Zur Geschichte von Haus und Hof der Hohenzollern wurde in den Jahren 1848-1852 das Brandenburg-Preußische Hausarchiv gebildet. Nach der Zerstörung seines Dienstgebäudes im Jahr 1943, bei der auch etwa 75 Prozent der Bestände vernichtet worden sind, wurde es in das Geheime Staatsarchiv verlegt. Die Verluste betreffen in erster Linie die sogenannten Sachreposituren, also Schriftgut der Hofbehörden, und die Sammlungen; die sogenannten Personalreposituren mit den Korrespondenzen der Landesherren und ihrer Familienangehörigen haben demgegenüber weniger Verluste erlitten.

Zeitlich endet die Überlieferung überwiegend mit dem Fall der Monarchie um das Jahr 1918. Abweichend von der für die Angehörigen der Hohenzollern bis 1918 verbindlichen Regel, ihren schriftlichen Nachlass dem Hausarchiv zu hinterlassen, ist der Nachlass der Kaiserin Victoria im Besitz der Hessischen Hausstiftung. Karten beziehungsweise Pläne von Schlössern und Parkanlagen verwahrt auch das Archiv der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in Berlin-Brandenburg.

Nachweise illegitimer Nachkommen von Angehörigen des preußischen Königshauses sind mit Hilfe der erhaltenen Aktenbestände nicht möglich.

Literaturauswahl:

  • Henning, Herzeleide und Eckart: Bibliographie Friedrich der Große 1786-1986. Berlin, New York 1988 
  • Henning, Herzeleide: Bibliographie Friedrich der Große. Nachträge 1786-1986, Neuerscheinungen 1986 – 2013. Berlin 2015 (Veröffentlichungen aus den Archiven Preußischer Kulturbesitz, herausgegeben von Jürgen Kloosterhuis und Dieter Heckmann, Arbeitsberichte 18) 
  • Henning, Herzeleide: Die Dienstbibliothek des Brandenburg-Preußischen Hausarchivs. Katalog. Berlin 2015 (Veröffentlichungen aus den Archiven Preußischer Kulturbesitz, herausgegeben von Jürgen Kloosterhuis und Dieter Heckmann, Arbeitsberichte 17).

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