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Preußen-Stipendium 2027: Historische Forschung zu Preußen fördern
News vom 25.09.2026
Das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz bündelt seine bislang getrennten Stipendienprogramme ab dem Förderjahr 2027 im Preußen-Stipendium. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland können sich künftig in einem gemeinsamen Verfahren um eine Reiseförderung für einen ein- bis dreimonatigen Forschungsaufenthalt in Berlin-Dahlem bewerben.

Gefördert werden Forschungsprojekte mit Bezug zu Preußen, für die Bestände des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz herangezogen werden. Das Stipendium verfolgt das Ziel, die Arbeit an den Quellen vor Ort zu erleichtern und zugleich Impulse zu geben für den wissenschaftlichen Austausch zur preußischen Geschichte in ihren regionalen und (trans-)nationalen Kontexten.
Mit der Zusammenführung des Internationalen Forschungsstipendiums und des bisherigen Preußen-Stipendiums schafft das Geheime Staatsarchiv ein einheitliches Förderangebot, das sich an Forschende im In- wie Ausland richtet. Die Bündelung der zuvor getrennten Bewerbungsverfahren, Auswahlprozesse und Gruppen der Stipendiatinnen und Stipendiaten macht den Zugang zur Reiseförderung übersichtlicher, verschlankt die internen Prozesse und stärkt zudem das weltweite Netzwerk von Forschenden, die sich mit der Geschichte Preußens beschäftigen.
Bewerben können sich Masterstudierende, Promovierende und Postdocs, die an einem Forschungsprojekt mit Preußenbezug arbeiten oder ein solches vorbereiten. Masterstudierende fügen ihrer Bewerbung bitte ein Empfehlungsschreiben einer wissenschaftlichen Betreuungsperson bei, die mindestens über eine abgeschlossene Promotion verfügt.
Die geförderten Forschungsaufenthalte müssen zusammenhängend stattfinden und bis zum 31. Dezember 2027 abgeschlossen sein.
Bewerbungsfrist ist der 31.Oktober 2026.
Weitere Informationen zu Voraussetzungen, Bewerbung und Förderung finden Sie hier.

